Wenn am kommenden Samstag um 19.00 Uhr das nächste Play Off Spiel in Bühl beginnt, stehen auf der anderen Seite mehrere hundert Jahre Volleyball Erfahrung. Das zum größten Teil aus ehemaligen 2. Bundesliga Spielern bestehende Star Ensemble, lässt die Volleyball Karrieren langsam ausklingen und war trotzdem in der Lage dazu, in der Nord Staffel als Tabellenführer in die Play Offs zu gehen. Allein das zeigt die individuelle Qualität der Spieler, die oft nur mit acht oder neun Feldspielern angetreten sind. Mit Markus Wintergerst kommt auch ein ehemaliger Bühler zurück zu den Anfängen seiner Volleyball Laufbahn. Neben ihm spielen mit Thomas Heidebrecht, Benny Loritz, Sayed Ahmat Seyar und Marco Kienast gleich vier weitere Spieler, die schon in Durmersheim und Karlsruhe erfolgreich in der zweiten Bundesliga aktiv waren. Mit Philipp Lintner und Steffen Schad stehen außerdem Spieler zur Verfügung, die bereits vor zwei Jahrzehnten in der Schwarzwaldhalle packende Derbies mit den Bühlern ausgefochten haben. 

„Wenn diese Mannschaft voll besetzt antritt, ist sie ein gutes und erfahrenes Zweitliga Team, das kaum Eigenfehler macht und einen extrem starken Aufschlagdruck erzeugt. Wir sind klarer Außenseiter und haben lediglich beim Thema Athletik einige Vorteile“, so Trainer Dienst. Um diese nutzen zu können, müsse aber erst einmal die Annahme kommen und das sei eine große Herausforderung. Nach der tragischen Verletzung von Florian Esly in Waldgirmes, der bei beiden Trainingsspielen gegen Blankenloch der stärkste Bühler war, wird der TVB die geplante Formation umstellen müssen. Nun müssen die jungen Nachwuchsspieler mehr Verantwortung übernehmen und der eigene Aufschlag muss deutlich stabiler als gegen Waldgirmes kommen. Auch hinter dem Einsatz von Mittelblocker Elias Walther, der in Waldgirmes schmerzlich vermisst wurde, steht noch ein dickes Fragezeichen. Er ist aber top motiviert gegen sein Ex Team wieder im Kader zu stehen. Die Lücken im Kader sollen durch Spieler der H2 aufgefüllt werden. Im Training wird die eigene Annahme der große Schwerpunkt sein.