TV Bühl - Abteilung Volleyball   logo tvb

 

 

 

 

Alle Trainingszeiten und Ansprechpartner

finden Sie bei den einzelnen Mannschaften

unter "Vorstellung".

Die „Road to Oberliga“ ist zu Ende. Die zweite Bühler Fahrgemeinschaft ist über die Verbandsliga gerast wie ein AMG auf deutscher Autobahn um 2 Uhr nachts. Ohne zu tanken, ohne Pinkelpause, einfach Vollgas. Mit einem kleinen Knall flogen die motivierten Blankenlocher als letzte Mannschaft gegen die Bühler Windschutzscheibe.

Es gibt keinen Grund diese nahezu perfekte und unvergesslich dominante Saison ein weiteres Mal in Worte zu fassen. Ein Blick auf die eindeutigen Ergebnisse, den jungen Kader und das legendäre Trainerteam genügt. Was ist das für ein Wettkampf, wenn der Gegner sich nach dem Spiel bedankt?

Stattdessen die Leistung eines Jeden Beteiligten als Autoslogan:

Finn Ertel [Mittelblocker] – Überraschend dynamisch (Toyota) / Unaufhaltsam (Toyota)

Linus Matt [Diagonal] – So groß kann klein sein (VW Polo)

Nils Greiter [Allrounder] – Der Wagen, der kein Theater macht (VW Polo)

Lion Dreher [Libero] – Dynamischer Luxus. Ultimative Perfektion (Maybach)

Maurice Wolf [Außenangriff] – Die Zukunft des Automobils (Mercedes- Benz)

Phillip Hahn [-] – Für die Umwelt unsichtbar (Mercedes- Benz)

Jamie Neale [Allrounder] – Wenn was ist, wir sind für sie da (Ford) / Der neue Allrounder (Toyota)

Claudio Schüler [Mittelblock] – Klasse statt Masse (Ford Fiesta) / Der vielfältige Kompakte (Hyundai)

Erik Donner [Außenangriff] – Fortschritt macht den Unterschied (Honda)

Philipp Senski [Mitteblock] – Die ultimative Fahrlimousine (BMW 7er) / Souverän und kraftvoll (Audi A8)

Oliver Schuster [Libero] – Nichts ist unmöglich (Toyota)

Tim Weber [AAußenangriff] – Will, kann, macht (Mercedes-Benz)

Fynn Pflüger [Zuspiel] – Vorsprung durch Technik (Audi)

Hans-Peter Pflüger [Coach] – Kompetenz heißt Erfahrung (Ertl. Auer)

 

 

Am 26.03.22 verließen die jungen griechischen Halbgötter des TV Bühl ein weiteres Mal den Olymp, um in der Verbandsliga Frieden und Ordnung zu schaffen. Die Reise führte gen Norden, wo gleich zwei Unruhestifter Heidelberger Ursprungs die heilige Mannschaft in ihrer Großartigkeit in Frage stellen wollten. Da auch die angebeteten Bühler nicht von Covid-19 verschont blieben entsendete Göttervater HP erstmals bisher unbekannte, junge Heiligbringer und stellte altbekannte Ordnungen der Kriegsführung auf den Kopf.

Angekommen im Heidelberger Land begann die Fehde mit der vierten Heidelberger Garde. Diese überraschten die Zwetschgengötter mit ihrer fehlerfreien Spielweise und brachten ein historisches Duell auf das Parkett. Motiviert und voller Adrenalin gelang den Heidelbergern das Unglaubliche. Sie entrissen den Halbgöttern den ersten Satz und gingen mit diesem Erfolg als zweite Mannschaft in die Geschichte ein.
Nun veränderte sich die Stimmung der Bühler. Das großzügige, wohlwollende Lächeln verschwamm in einer ernsthaften Miene. Dann wurde es allen Beteiligten, sowie den anwesenden 3,5 Zuschauern schnell klar: Jetzt dreht sich der Wind.
Die Halbgötter sollten die nächsten 3 Sätze gewinnen und wie gewohnt mit 3 Punkten aus dem Spiel gehen, aber eine kleine Narbe bleibt.

Als nächstes betraten die Titanen der dritten Heidelberger Mannschaft die Arena. Körper- und Kadergröße übersteigen die aller anderen Mannschaften um Längen, was jedoch keinerlei Rolle spielt, orientiert man sich am Tabellarium, wo sie die letzte Spalte mit ihrem Namen füllen. Selbstsicher schlägt Bühl auch diese Heidelberger mit 3 Punkten und sackt keinen unnötigen Satzverlust ein.

Als Matchwinner kürte man den Götterboten Claudius Schüler, der dank seiner immensen Geschwindigkeit an diesem Tag unaufhaltsam erschien. Höhepunkt der Partie war aber sicherlich der gnadenlose Trümmerschlag des Linus Matt zum Ende des dritten Satzes. Erwähnenswert auch die fehlerfreien Aufschläge von Maurice Wolf und die aufopfernde Abwehr von Liberius Oliver Schuster. Jamie Neale und Tim Weber kümmerten sich um die Außenflügel, während Nils Greiter und Phillipp Senski das Zentrum beherrschten.

 

Zu dieser etwas hochnäsigen, aber auch zutreffenden Feststellung kommt der junge Claudio Schüler nach dem Heimspieltag der H2 des TV Bühl am 12.03.22. Trotz mehrerer Verletzungen, einiger Coronafälle, sowie dem ein oder anderen Kater im Team gelingt es den Nachwuchsspielern aus der Zwetschgenstadt schon wieder.

3:0 schlägt man den motivierten SSC Karlsruhe unter Headcoach Diego Ronconi an einem sehr stimmungsvollen und sonnigen Samstagnachmittag in der Schwarzwaldhalle.
Dieser kleine Sieg war an sich zwar keine absolute Glanzleistung und auch nicht das beste Spiel bisher, aber es steht sinnbildlich für die ganze Saison. Auf und neben dem Feld präsentiert sich der Tabellenführer als stahlhartes Team. Zuverlässig, eingespielt und mit sehr viel Spaß am Volleyballsport. Schwierig zu knacken, solide und doch voller Überraschungen.
Neben den 3 Punkten, einem weiteren Sieg und einem Haufen zufriedener Zuschauer, konnte man sich nach Auswertung der restlichen Ergebnisse an diesem Spieltag jetzt auch über das Ticket in die Oberliga freuen, welches nämlich im Prinzip schon in den Bühler Taschen steckt. Yeah!

Aber an diesem Erfolg sind nicht nur die Jungs beteiligt, die am Spieltag die Lorbeeren ernten. Besonderen Dank gebührt auch ALLEN die unser Training besuchen und durch ihr spielerisches Können mitgestalten, oder uns einfach mit ihrer Präsenz motivieren (teilweise trotz enormen Anfahrtswegen). Besonders die H1, sowie einige Jugendspieler sind hier zu nennen. Einen dicken Dank haben auch die Zuschauer verdient, die uns unabhängig vom Spielstand immer weiter anfeuern und alle die, die freiwillig organisatorische Aufgaben rund um den Spieltag übernehmen.

Lasst uns die Saison noch stark ins Ziel bringen!!

 

Endlich war es so weit. Das lang ersehnte Gipfeltreffen der beiden Verbandsligachefs VSG Ettlingen und TV Bühl 2 konnte am 20.02.22 trotz kniffliger Terminfindung in der Albgauhalle Ettlingen stattfinden. Die Erwartungen waren groß, die Nachricht über das anstehende Spektakel verbreitete sich in der ganzen Tierwelt wie ein Lauffeuer und dementsprechend war die Stimmung im Dschungel.

Der Ettlinger King Bonelli schaffte es im ersten Durchgang durch sorgfältige Wechsel und Ansprachen mit seinem übermotivierten Trupp voller erfahrener Veteranen die Bühler Volleyballtiger in die Ecke zu treiben. Diese ähnelten eher einer Horde Schafe und zeigten wenig Gegenwehr. Sie gaben sich mit 25:13 geschlagen. Ein echt magerer Start. Dachten sich auch Jamie Neale und Nils Greiter, welche im Zuge dessen die Moral des Bühler Rudels wieder nach oben brüllten. Dementsprechend startete man in Satz 2 mit deutlich mehr Bedacht und auch einer Art Plan: Mehr Punkte machen als Ettlingen.

Die Jagd konnte beginnen. Die Außenangreifer Bären Tim Weber und Erik Donner erwachten wie auf Kommando aus dem Winterschlaf und gingen ab durch die Hecke. Plötzlich zitterten die Knie im Ettlinger Block und das Spiel nahm richtig Fahrt auf. Besonders bemerkbar machte sich das Abwehrkätzchen Lion Dreher, das durch seine Konstanz in Abwehr und Annahme die VSG zur Kreativität zwang. Doch beim Thema Kreativität gibt es noch weitere Spezialisten auf der Bühler Seite. Nicht nur Zuspielgazelle Pflüger fällt einem direkt ein, sondern vor allem Phillip Senski, der trotz seiner Gorilla-ähnlichen Athletik vermehrt auf Cleverness setzte und aus einer Abschlaghöhe von knapp 3,60m runter tippte. Aber. Ettlingen gab nicht kampflos auf. Ein spannender Satz 2 endete knapp mit 25:23 für Bühl.

In Satz drei erlaubte sich Erfolgstrainer Hans-Peter Pflüger dann einen saftigen Spaß. Vor lauter Freude über den Satzgewinn vertauschte er kurzerhand Mittelblocker und Außenangreifer. Dieser, im Nachhinein als geplant betitelte Schachzug brachte Verwirrung auf beiden Seiten. MVP in Satz 3 wurde deshalb der zweite Schiedsrichter, ohne den Bühl in ca. 50% der Punkte durch Aufstellungsfehler verloren hätte. Im Chaos sind die jungen Bisons geübt, weshalb sich keine bedeutenden Veränderungen in der Kräfteverteilung zeigten. Dieser Satz ging ebenfalls an den TV Bühl (25:22).

Der Test wurde bestanden, alle Bühler waren sich sicher: Wenn wir so einen Satz gewinnen, sind wir unschlagbar. Diese Selbstsicherheit zeigte sich nun auf dem Feld. Trotz der aufmerksamen Blockarbeit klingelte es dann einige Male auf der Ettlinger Spielhälfte. Besonders Probleme machte den Bühlern der Ettlinger Diagonalangreifer, dem es scheinbar einfach egal war, ob er nun einen, zwei, oder drei Blocker gegen sich hat…

Dennoch konnte man auch Satz 4 wieder für sich entscheiden (20:25) und schubste damit den Tabellenführer vom Thron.
Der TV Bühl sagt Danke für die coolen Spiele und wünscht eine verletzungsfreie Restsaison!
„Recover and come back stronger“.

 

3:0 siegt die zweite Herrenmannschaft des TV Bühl in der Verbandsliga gegen die VSG Kleinsteinbach. Die ungeschlagenen Bisons setzen ihre Siegesserie entschlossen fort.


So oder so ähnlich erinnert man sich in 10 Jahren an dieses Spiel. Genauso werde ich es auch noch meinen Enkeln erzählen. Was sich jedoch tatsächlich in der Großsporthalle abgespielt hat, mag kein stolzer Bühler so richtig wahrhaben. Die Kleinsteinbacher brachten uns nämlich im ersten Satz ordentlich ins Wackeln. Um genau zu sein, wackelt die Halle jetzt noch ein bisschen. Mit gnadenlos ungefährlichen Aufschlägen, die wir bereits aus unseren Jugendspieltagen in der u16 hätten kennen sollen, penetrierten die motivierten Jungs der VSG die Heimmannschaft Bühl auf ihrem eigenen Boden. Zitternde Knie und schwitzige Hände waren sogar im Stream deutlich sichtbar. Daran konnten Zuschauer und DJ leider auch nichts ändern, weshalb es zwischenzeitlich 7:14 für die Gastmannschaft stand.


Die an dieser Stelle schwer ratlosen Bühler sahen sich in eine Ecke gedrängt, in der es nur noch einen Ausweg gab. Die knapp 1,90m große Geheimwaffe mit dem Namen Nils Greiter musste ausgefahren werden und bekam sein Aufschlagsdebüt als Ersatz für Mittelblocker Claudio Schüler. Dieser Verzweifelte Wechsel löste bei den Kleinsteinbachern eine Welle von Mitleid aus, weshalb sie uns direkt mal 7 Punkte am Stück schenkten. Hiermit zeigte die mit Tränen der Schiedsrichter befleckte Punktetafel plötzlich 23:22 für den TV Bühl. Nach zwei versehentlichen Blocks von Finn Ertel schaffte die Bühler H2 es dann doch noch die 25 Punkte Marke als erstes zu knacken. Weshalb wir auf einmal absolut unverdient 1:0 führten??


Nach dem alles andere als glatten Start kehrten die willenlosen und völlig gebrochenen Bühler Pflaumen zu ihren instinktiven Verhaltensmustern zurück –zerstören–.
Deshalb ließen sie es in Satz 2 und 3 glücklicherweise nicht erneut zu einer weiteren Katastrophe kommen wie in Satz 1. Besondere Erwähnung verdienen Außenangreifer Tim Weber für die vielleicht beste Performance im ganzen Team, sowie Linus Matt, welcher die Standfestigkeit der Netzanlage mehrfach auf die Probe stellte. Auch dabei waren Zuspieler Fynn Pflüger, Außenangreifer Erik Donner, Libero Lion Dreher, Oliver Schuster, Philipp Senksi und natürlich Trainer Hans-Peter Pflüger.

Naja zusammengefasst: Bühl gewinnt mal wieder 3:0 und ist bereit für den Aufstiegskampf gegen Ettlingen am Sonntag!